Energieausweis

Auf Grundlage einer europäischen Richtlinie hat der Gesetzgeber 2004 die Pflicht für Energieausweise eingeführt, mit deren Hilfe die energetische Qualität von Gebäuden verglichen werden kann. Jeder Käufer oder Mieter einer Immobile hat seit dem das Recht sich einen Energieausweis vorlegen zu lassen. Die Weigerung des Verkäufers oder Vermieters einen solchen Ausweis vorzulegen ist bußgeldbehaftet.

Auf Druck einer starken Immobilienlobby gibt es zwei Arten von Energieausweisen:


Energieausweis für Gebäude   Da wäre der Ausweis nach Verbrauch. Dieser  Ausweis kann lt. Gesetzt für alle Gebäude ausgestellt werden, die nach 1977 gebaut wurden. Hier wird der energetische Zustand des Gebäudes am Verbrauch des Nutzers über einen Zeitraum von 3 vollen Jahren definiert.
Jahren Eine Besichtigung des Gebäudes durch des ausstellenden Energieberater ist nicht vorgeschrieben. Auch das individuelle Wohnverhalten des Nutzers – alle Räume beheizt?. Leerstände?, Zusatzheizung durch  Öfen/Kamin? – finden so gut wie keine Berücksichtigung beim Ergebnis. Dieser Ausweis ist billig und wird im Internet bereits für 20 Euro angeboten.
Da wir einen solchen Ausweis nicht mit unserem Gewissen an ein seriöses Dokument vertreten können, schließen wir uns den vielen Energieberatern an, ihn nur noch in ganz begründeten Ausnahmefällen auszustellen.
Energieausweis für Gebäude   Über die energetische Qualität eines Gebäudes sagt nur der Ausweis nach Bedarf unter den Randbedingungen der EnergieEinsparVerordnung aus 2009 etwas Verwertbares aus. Es ist zwingend vorgeschrieben, dass alle Gebäude, die vor 1977 errichtet und nicht energetisch saniert wurden eines solchen Ausweises bedürfen.
Zur Berechnung eines Bedarfsausweises ist zwingend vorgeschrieben das Gebäude zu besichtigen, die Bauteile der Gebäudehülle aufzunehmen und die Anlagentechnik zu dokumentieren. Außerdem sind mind. 3 qualifizierteVerbesserungsvorschläge mit dem Energie-Einsparpotenzial zu berechnen. Vorgeschrieben ist auch, dass der Auftraggeber ein Recht auf eine ausführliche Erläuterung des Berichtes hat.
Besonders als Käufer einer Alt-Immobilie sollten Sie immer auf einen Bedarfsausweis bestehen, wen das Gebäude vor 1994 errichtet wurde – auch wenn der Verbrauchsausweis der Gesetzeslage entspricht. Im Zweifelsfall bestellen Sie einen solchen selbst. Im Vergleich zum Kaufpreis sind die Kosten „Peanats“, aber er schafft Klarheit.

Durch unsere Qualifikation hat uns die Dena (Deutsche Energie Agentur - eine Bundesbehörde) ermächtigt, einen Bedarfsausweis mit Gütesiegel auszustellen.

Rufen Sie uns an