Neubau - Planung

Heute ein Haus zu bauen, dessen Betriebskosten (sprich Heizkosten) auch in 20 Jahren noch zu bezahlen sind, ist keine Kunst oder technisch schwierig. Natürlich ist ein solches Haus in der Herstellung etwas teurer, und bei einem begrenzten Budget mit Verzicht an anderen Stellen verbunden. Da die Energiekosten auch in den kommenden Jahren stetig steigen werden, sollte folgender Grundsatz gelten:
Was später nicht oder nur mit großem(teuren) Aufwand verbessert werden kann, jetzt festlegen!

Dazu zählen im wesentlichen folgende Faktoren:

Dämmungen im Neubau

  1. Da Dämmungen im Neubau – im Verhältnis zum Altbau – sehr billig anzubringen sind, sollte man darauf bestehen, dass die Bodenplatte mit 8 cm Perimeter und 8 cm unter dem Estrich gedämmt werden. Die Außenwände sollten mit 16 cm und das Dach bzw. die Kehlbalkenebene (bei kaltem Spitzboden) mit 24 cm gedämmt werden. Alle Materialen sollten der Dämmgruppe 035 (oder besser) angehören.
Energiespar-Fenster

2. Fenster, egal ob Kunststoff oder Holz, Ug = 0,7, Uf = < 1,20
Wenn Sie diese Werte beherzigen, haben Sie Ihr Haus warm eingepackt.
Für ein KfW EH 40 oder ein Passivhaus müssen Sie noch mehr tun, aber das sind jeweisl spezielle Fälle zu denen wir Sie gerne individuell und projektbezogen beraten.
Lüftungsanlage


  3. Auf eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Sie wird auch bei uns in naher Zukunft zur gesetzlichen Pflicht werden. Aber Vorsicht: Eine Lüftungsanlage muss genau geplant und berechnet werden. Sie muss regelbar, leise und die Zuluftrohre leicht zu reinigen sein. Sie müssen sich intensiv mit dem Thema Lüftungsanlage beschäftigen oder sich von uns ausführlich beraten lassen. Aus Gründen der Objektivität nennen wir Ihnen aber nur in begründeten Ausnahmefällen Fabrikate.

Flächenheizung   4. Flächenheizung (Fußboden oder Wand) kommen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus und sind energieeffizienter als Heizkörper (Radiatoren).
Die Anlagentechnik (hier Heizwärmebereitstellung) kann im Regelfall getauscht, nach- oder aufgerüstet werden. Gerade beim Neubau sind die Möglichkeiten einer effizienten Wärmeerzeugung vielfältig.

Wir haben uns intensiv mit den Themen: Brennwerttechnik bei Öl oder Gas, Wärmepumpen und Pelletkessel beschäftigt und viele Varianten und Kombinationen –  z.B. mit Lüftungsanlagen – durchgerechnet.

Das Ergebnis würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Aber vielleicht hier soviel: Es gibt „Häuslebauer“, die auf den Erwerb einer Solaranlage für die WW-Bereitung bestehen und verweisen dabei auf das „Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEWärmeG). Diese Aussage ist falsch. Eine Solarthermie-Anlage amortisiert sich in 18 – 20 Jahren. Es gibt andere Möglichkeiten das EWärmeG zu erfüllen.

Wir bieten Ihnen an, Sie in einem 1 – 2 stündigen Gespräch zu beraten und evtl. zu Berechnungen durchzuführen. Auch gern eine Beratung in den Abendstunden. Wir sind sicher, wenn Sie dann unser Büro verlassen werden Sie sagen, es hat sich gelohnt.
Neubau Planung
Und noch etwas: Wenn Sie uns Ihre Hauswünsche sagen, planen wir auch in enger Zusammenarbeit Ihren Neubau bis zum Bauantrag. Auch die Ausschreibungen der einzelnen Gewerke gehört zum unserem Leistungsspektrum. Rufen Sie uns an. 30 Jahre Erfahrung im Wohnungsbau gepaart mit ständiger Fortbildung ist durch Nichts zu ersetzen!